Sonntag, 8. November 2015

Ein kleiner Einblick in die Hasenklasse...

Letzten Samstag lief in der Sendung "Sehen statt Hören" ein Beitrag über die Integration einer gehörlosen muslimischen Familie. Zwei der Kinder besuchen die Hasenklasse. Am Ende des Beitrags gibt es einen kleinen Einblick in den bilingualen Deutschunterricht der Hasenklasse(Deutsche Gebärdensprache / Deutsche Schriftsprache).

(Quelle: "Sehen statt Hören, Bayerischer Rundfunk)


Vielleicht ist so ein kleiner Einblick in den Unterricht einer Förderschule Hören und Kommunikation auch für Kolleginnen und Kollegen an Grundschulen interessant.


HIER findet ihr den Beitrag in der Mediathek des BR.
Die Sequenz mit der Hasenklasse beginnt ab der 24. Minute.






Kommentare:

  1. Lieber Jörg,
    danke für den interessanten Link und den Einblick in Eure Arbeit,
    viele Grüß von Anita

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  2. Ich habe mir das Video auch angeschaut und es war interessant einen Einblick in eure Arbeit zu bekommen. Vielen Dank dafür.

    Darf ich fragen, wie du dazu gekommen bist, Lehrer an einer Gehörlosen-Schule zu werden?

    Viele Grüße
    Yvi

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    1. Hallo Yvi,
      danke für Deinen Kommentar. Ich habe damals hauptsächlich aus zwei Gründen Sonderpädagogik studiert.
      Zum einen, weil mich Kommunikation interessiert hat. Die Frage "Wie kann Kommunikation gelingen?" hat mich zunächst zur Unterstützen Kommunikation gebracht. Nach meinem Studium habe ich an eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung mein Referendariat gemacht und später auch an dieser Schulform weiter gearbeitet. Dort war die Einbindung von Unterstützter Kommunikation einer meiner Unterrichtsschwerpunkte. Außerdem habe ich als Beratungslehrer für Autismus gearbeitet und auf die Besonderheiten gelingender Kommunikation geachtet. Schon im Studium habe ich angefangen, die Gebärdensprache zu lernen und bin jetzt seit 6 Jahren an der Förderschule Hören und Kommunikation und unterrichte dort gehörlose Kinder in Gebärdensprache.
      Der zweite Grund, warum ich Sonderpädagogik studiert habe, ist, dass ich als Lehrer nicht in die tägliche Unterrichtsroutine fallen wollte (mittlerweile weiß ich auch, dass Grundschullehrer keinen routinierten Job haben…). Ich wollte Herausforderungen haben und immer wieder neue Lösungen finden. Und genau das mache ich jetzt jeden Tag.
      Liebe Grüße
      Jörg

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  3. Chapeau !!!
    Danke !!!

    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft für eure Arbeit!
    wünscht euch
    Dagmar (Grundschullehrerin)

    Ich habe gerade (Sonntag ;) , 17 Förderpläne für meine neue 1. Klasse geschrieben, bedacht ...

    Durch diesen Beitrag habe ich Mut bekommen !
    Vieles ist möglich.






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    1. Hallo Dagmar!
      Danke für Deinen schönen Kommentar! Förderpläne schreibe am Sonntag... das kommt mir sehr bekannt vor :)
      Halte durch!
      Liebe Grüße
      Jörg

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  4. Lieber Jörg,
    danke für den Einblick. Es war sehr interessant. Die Idee mit der Tafel, für unverstandene Wörter aus Texten, werde ich bestimmt auch für meine Klasse nutzen.
    Liebe Grüße
    Marion

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